Da mein Hotel nur ein paar Querstrassen vom Hafen entfernt liegt, habe ich noch einen kleinen Hafenrundgang unternommen. Der Flugzeugträger Midway hat dort seine endgültige Ruhe gefunden und dient als Museumsschiff.
Aber es gibt dort natürlich alle Arten von Schiffen. Die eigentlich maroden Sitzgelegenheiten aus Beton sind mit hübschen bemalten Kacheln ausgestattet.
30 Tage, 444 Meilen oder 710 Kilometer. Die letzten Tage waren besonders in der Hitze bergauf eine echte Schinderei. In der Wüste kommt zusätzliches Gewicht durch extra Wasser. Ab Kennedy Meadows warten dann Bärenkanister und Eisaxt (wovon ich keinerlei Ahnung oder Erfahrung habe). Nordkalifornien und Oregon warten dann mit einer gigantischen Moskitoplage und eventuell gesperrten Teilstrecken wegen Waldbränden. Nicht, daß man das nicht wüsste, aber aus der Nähe betrachtet nicht besonders verlockend. Für mich ist der Reiz jedenfalls vorbei, weshalb ich es bei den 444 Meilen belassen werde. Ich hoffe, die bisherigen Bilder haben allen gefallen.
Heute war es doch sehr unbeständiges Wetter mit einer hohen Gewitterwahrscheinlichkeit. In Richtung Bishop gibt es den Convict Lake, der bei Anglern sehr beliebt ist. Eine Runde um den See, dann zog sich der Himmel zunehmend zu und ein kalter Wind kam auf. Die Angler waren natürlich alle mit den größten Fahrzeugen anwesend, meinen kleinen Mietwagen wollte ich da nicht mit einreihen.
2014 und damit der Appalachian Trail ist inzwischen schon einiges her. Der Zeitaufwand für ein derartiges Abenteuer lässt sich mit normalen Urlaubstagen natürlich nicht in Einklang bringen, insofern wenig verwunderlich, dass nur die wenigsten in der Lage sind 2 Trails in kurzer Zeit hintereinander zu wandern. Seit Beginn dieses Jahres bin ich in der glücklichen Lage, den nächsten Trail in Angriff zu nehmen und den Berufsalltag hinter mir zu lassen. Nach den Corona Jahren nimmt die Zahl der Hiker wieder deutlich zu, 2023 haben sich schon einige auf den Weg gemacht. Das große Problem dieses Jahr ist aus meiner Sicht der massive Schneefall in der hohen Sierra. Die Schneemengen summieren sich auf das 2,5 bis 3fache eines durchschnittlichen Jahres. Die Schneeschmelze wird sich damit deutlich länger hinziehen, was nicht nur lange unpassierbare Wege bedeutet, sondern auch entsprechend volle Bäche. Seit 1946 gab es nur 4 Jahre in denen mehr Schnee fiel als in diesem Winter. Die Entscheidu...
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